Internationalisierung der Lehre an der TUM – Wie können sich Professor*innen und Mitarbeiter*innen der TUM darauf vorbereiten?

Vor einigen Jahren hat die TU München unter dem Präsidenten Wolfgang Herrmann den Weg der Internationalisierung eingeschlagen. Mit dieser internationalen Ausrichtung geht einher, dass die englische Sprache an der Universität und in der Lehre an Bedeutung gewinnt. Während in den letzten Jahrzehnten nur vereinzelte Lehrveranstaltungen auf Englisch gehalten wurden, so wird dieses Angebot immer weiter ausgebaut. Mittlerweile werden sogar ca. 40% aller Master-Studiengänge ausschließlich auf Englisch angeboten. Vor allem für internationale Studierende bietet dies den Vorteil, leichter ein Master-Studium an der TUM zu absolvieren. Doch nicht allen Professoren und Dozierenden fällt es leicht, ihre Lehre den Studierenden auf Englisch näherzubringen. Aber wie können Lehrende nun die Sprachbarriere überwinden?

 „Die Wissenschaft wird immer internationaler […] und so ergibt es sich, dass die englische Sprache als Sprache der Wissenschaft und der Wirtschaft beherrscht werden will von unseren Studierenden, […].“, begründet der Präsident der TU München die Anglisierung der Hochschulbildung (Kveton, 2017). Ebenso konnte dadurch ein Anstieg der ausländischen Studierenden an der TUM vermerkt werden. So sind nicht nur Dozierende, sondern auch Anprechpartner*innen für Studienangelegenheiten auf gute Englisch-Skills angewiesen.

 

(Foto: pixabay.com)

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Wie können eingerostete Englisch-Kenntnisse verbessert werden?

Das Sprachenzentrum bietet das kostenlose „English Coaching Program“ an, das gezielt alle Mitarbeitende der TUM unterstützt, welche Englisch für ihre Arbeit an der TUM benötigen. Das Programm besteht aus verschiedenen Angeboten, je nach Bedarf. So gibt es speziell für TUM-Professor*innen das One-to-One Coaching, indem das mündliche und das schriftliche Englisch in Einzel-Coaching geübt werden kann. Darüber hinaus können sogar einzelne Vorlesungen der Profesor*innen gefilmt werden, um so Schwachstellen und Optimierungsbedarf besser zu analysieren und zu verbessern. Für Mitarbeitende, Promovierenden und Postdocs bietet das Sprachenzentrum auf Kleingruppen zugeschnittene Coachings in den eigenen Räumen der jeweiligen Fakultäten an. Alle Informationen, wie Termine und Teilnahmekriterien zu dem „English Coaching Program“ sind auf der Webseite des Sprachenzentrums zu finden.

Wer lieber zuhause und unabhängig seine Englisch-Kenntnisse auffrischen möchte, dem empfiehlt das Sprachenzentrum die kostenlosen Selbstlernmaterialien der Internationalen DAAD Akademie. Die DAAD stellen speziell für Angestellte in der Hochschulverwaltung Lernmaterialien bereit. Die gesamten Materialien sind ebenfalls zum Download auf der Webseite des Sprachenzentrums zu finden.

Dict.tum – die Terminologiedatenbank der TUM

"Kanzler heißt Chancellor, oder?" Ja, an manchen Institutionen, aber nicht an der TUM. Unser Kanzler ist der Senior Executive Vice President – Human Resources, Administration and Finance (Foto: HR SL)

„Kanzler heißt Chancellor, oder?“ Ja, an manchen Institutionen, aber nicht an der TUM. Unser Kanzler ist der Senior Executive Vice President – Human Resources, Administration and Finance (Grafik: Hochschulreferat Studium und Lehre)

 

Dict.tum ist eine stetig wachsende Plattform für die an der TUM verwendete corporate language. Die Terminologiedatenbank des Sprachdienst Internationalisierung an der TUM enthält einen sorgfältig recherchierten Wortschatz und vereinfacht es dadurch den Mitarbeitenden der TUM, die inhaltlich und fachlich korrekten Begriffe auf Deutsch und auf Englisch zu verwenden. Das spart Zeit und Arbeit, und schafft gleichzeitig Konsistenz und Transparenz in der Kommunikation.

Blick über den eigenen Tellerrand: Angebote im Ausland

(Foto: pixabay.com)

Lehre, Forschung oder Weiterbildung im Ausland: Die Förderprogramme an der TUM machen es möglich (Foto: pixabay.com)

 

Zudem fördert die TUM die internationale Vernetzung auch durch Auslandsaufenthalte für Mitarbeitende. Wissenschaftler*innen haben die Möglichkeit, mit Förderprogrammen einen internationalen Aufenthalt für Forschung und Lehre zu realisieren. Über Erasmus+ gibt es die Möglichkeit für Lehrende, einen Auslandsaufenthalt innerhalb Europas an den 300 Partneruniversitäten der TUM als Gastdozierender zu absolvieren. Über die „internationale Dimension“ von Erasmus+ können sogar außereuropäische Aufenthalte realisiert werden. Alle Informationen zum europaweiten Erasmus+ und zur „weltweiten Dimension“ von Erasmus+ stehen über das International Center zur Verfügung.

Aber nicht nur für Wissenschaftler*innen bietet das International Center Wege ins Ausland an. Ebenso können Mitarbeiter*innen der Universitätsverwaltung und der Fakultäten über Erasmus+, sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas an Fort- und Weiterbildungen teilnehmen. Über die verschiedenen Wege ins Ausland sowie Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten können Sie sich auf der Webseite des International Centers informieren.

 

Quellen:

Kveton, P. (27. 05 2017). www.br.de. Abgerufen am 03 2019 von https://www.br.de/nachricht/tu-muenchen-englisch-unsinn-zukunft-100.html

 

 

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