visiTUM: Studierende erklären ihr Studium

Studierende helfen Schülerinnen und Schüler in dem sie ihre Erfahrungen weitergeben – so funktioniert das Projekt „visiTUM“. Kami Hattler engagiert sich bei visiTUM. Im Interview erklärt sie warum ihr das Projekt so gut gefällt.


Kami Hattler stellt vor Schulgruppen ihr Studium Landschaftsarchitektur vor. (Foto: Maren Willkomm)

Kami, warum engagierst Du Dich für Schülerinnen und Schüler?

Kami Hattler: Ich kann mich noch gut erinnern, wie schwer es mir gefallen ist, einen Studiengang zu finden. Meine Interessen waren schon immer weit gestreut und ich hatte nie „das eine Lieblingsfach“ in der Schule. Also musste ich mich auf die Suche machen und hatte dabei wenig Hilfe.

Heute hilfst Du den künftigen Studis.

Ich glaube, alles direkt von „echten“ Studenten zu erfahren, ist ein sehr gutes Konzept, um sich ein Bild von interessanten Studienrichtungen machen zu können. Mir hätte es sehr geholfen, aber zum Glück habe ich auch so eine gute Wahl getroffen.

Bist Du glücklich mit Deinem Studiengang?

Im Falle der Landschaftsarchitektur und der Landschaftsplanung ist es so, dass nur wenige Menschen wissen, was das überhaupt ist und dass man diese Fachrichtung studieren kann. Ich bin mehr oder weniger durch Zufall darauf gestoßen, aber es hat alle meine Interessen abgedeckt. Mein Studiengang macht mir sehr viel Spaß und das möchte ich auch den Schülern vermitteln. Ich will auch zeigen, dass es mehr gibt als BWL, Lehramt, Architektur und irgendwas mit Medien.

Was machst Du bei visiTUM genau?

Ich fahre an Schulen, die zum Beispiel im Rahmen der Berufsorientierung in der Oberstufe Vorträge für ihre Schüler anbieten. Dort werden allgemeine Informationen zum Studium an der TUM vermittelt und ich erzähle meine Sicht auf mein Studium. Dabei versuche ich, den Studienaufbau und die Lehrinhalte darzustellen, aber auch, was ich persönlich für wichtig und informativ halte.

Wie bist Du auf Deinen ersten Einsatz vorbereitet worden?

Wir hatten einen Workshop, bei dem wir einen solchen Vortrag gehört haben. Dabei lernten wir ein Präsentationstool kennen, mit dem wir an den Schulen unsere Vorträge stützen. Für mich war das Tool neu. Dann hatten wir Zeit, unsere individuelle Präsentation für die Schulbesuche zu erstellen. Der erste Vortrag verlief ganz entspannt und ich freue mich auf jeden Weiteren.

Warum lohnt es sich bei visiTUM dabei zu sein?

Mit visiTUM hat man die Möglichkeit, den eigenen Studiengang zu unterstützen. Jeder Studierende hat dabei eine eigene Motivation. Sei es die Frauenquote in der Mathematik oder eben wie bei mir der Wunsch, das Fachgebiet zu bewerben.

Allerdings seid Ihr keine echten „Studienberater“, oder?

Das Schöne ist, dass die Vorträge immer mit einem allgemeinen Vortrag durch einen Studienberater gekoppelt sind, und ich mich wirklich nur auf mein Studienfach konzentrieren kann. Dadurch kann man sehr viele Schüler erreichen und ihnen allgemeine und spezielle Informationen auf ein Mal liefern. Ich kann jedem Schüler empfehlen, sich bei Gelegenheit einen Vortrag von visiTUM anzuhören und jedem Studenten, sich bei visiTUM zu engagieren. Es lohnt sich!

Kami Hattler (24) studiert im 7. Semester im Bachelor Landschaftsarchitektur und -planung an der TUM. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Landschaftsarchitektur. Da in ihrem Studiengang acht Semester üblich sind, ist sie fast fertig und wird im Sommersemester ihre Bachelorarbeit schreiben.

Wie kann ich mitmachen?

Studentinnen und Studenten der TUM sind herzlich eingeladen bei visiTUM mitzumachen. Bewerbung für das Sommersemester können bis 20. März 2017 eingereicht werden (visiTUM Bewerbung). Zur optimalen Vorbereitung auf die Vorträge, gibt es einen verpflichtenden Einführungsworkshop am Donnerstag, den 27. April 2017 (ca. 14-18 Uhr), bitte diesen Termin einplanen.

Mehr Informationen: www.schueler.tum.de/visitum

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