Kategorie: Hochschulpolitik

MOOCS: Reden wir über Chancen und Erfolge

Das Jahresgutachten 2015 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) kritisiert, dass vielerorts die Risiken und nicht die Chancen und Potentiale von MOOCs im Fokus stünden. Auch gäbe es bisher nur wenige MOOCs von deutschen Hochschulen. Den Tenor des Gutachtens, Hochschulen und Politik für eine stärkere Auseinandersetzung mit der Digitalisierung zu begeistern, halte ich für sehr begrüßenswert und erforderlich. Die Digitalisierung berührt sukzessive alle Bereiche unseres Lebens und betrifft natürlich auch Forschung und Lehre.

Mitgestalten! Über studentisches Engagement an der TUM

„Denn sie müssen nicht, was sie tun.“ – Mit diesen Worten hat Peter Zarnitz, studentischer Vertreter in Senat und Hochschulrat, seine Rede auf dem diesjährigen Dies Academicus eingeleitet und damit vor allem das Engagement vieler Studierender gelobt, die sich auf unterschiedlichste Weise an der TUM einbringen. Aber was macht man eigentlich genau im AStA oder in einer der vielen Fachschaften? Drei Studentenvertreter der TUM stellen hier einige Arbeitsbereiche vor und erzählen, was ihnen ihr Engagement persönlich bringt.

DQR: Der Zimmermann im Bildungsraster

Der erfolgreiche Polier auf der Baustelle, der erfahrene versierte und geschickte Kommunikator, ohne den kreative Ingenieurentwürfe nicht zur Realität werden – der gestandene Zimmerer, der in seinem erlernten Handwerk eine erfüllende Lebensaufgabe sieht – der versierte Ingenieur, der stolz ist, wenn seine Ideen zur Umsetzung kommen, auch da der Bauherr die richtige Finanzierung zustande gebracht hat. Der gemeinsame Beschluss zur Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) soll nun eine Grundlage dafür schaffen, die spezifischen Qualifikationen der Menschen einer achtstufigen Skala zuzuordnen. Dies diene – so wird gesagt – einer verbesserten Transparenz und Mobilität in Europa.

Über unternehmerische Hochschulen und die Jagd nach den besten Köpfen

Prof. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TUM, im Interview mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Prof. Herrmann über die TUM als unternehmerische Hochschule und die Effekte der Exzellenzinitiative (Video: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft) Wie können Hochschulen Spitzenkräfte gewinnen und an sich binden? (Video: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft)  

Englisch an Hochschulen – eine Revolution auf leisen Sohlen?

Folgt man den Angaben auf den Internetseiten des DAAD und der Hochschulrektoren-konferenz, gibt es wohl aktuell 800 englischsprachige Studiengänge in Deutschland. Englisch hält Einzug in Vorlesungen und Seminaren, auf Webseiten und in Lehrbüchern. An der TUM hat sich dieser Prozess im letzten Jahrzehnt schon kräftig vollzogen: Die Zahl der ausländischen Studierenden im Masterbereich hat sich zwischen 2006 und 2011 fast verdoppelt.

Lebenslanges Lernen

In den letzten Jahren wurden in Deutschland hohe Fördersummen in den Ausbau der Strukturen lebenslangen Lernens an Hochschulen investiert. Vorher war dieser Sektor weitestgehend privaten Trägern überlassen worden. Was bewegt die Politik eigentlich dazu, Bildungsangebote über die grundständige Hochschulausbildung hinaus an Universitäten und Fachhochschulen zu fördern?