Mehr Platz für Kreativität und Produktivität – StudiTUM

Jeder weiß, Mensa und Stucafé sind zum Essen oder Kaffee trinken da. Dennoch versuchen studentische Lerngruppen immer wieder, hier einen freien Tisch zur Vorbereitung von Präsentationen oder Teamarbeiten zu ergattern. Auch die Bibliothek ist kein geeigneter Ort, um gemeinsam zu diskutieren und zu arbeiten. Denn bekanntlich ist dort Stille angesagt. Doch wo am Campus findet man einen passenden Platz für ein Treffen mit KommilitonInnen?

(Foto: www.pexels.com)

(Foto: www.pexels.com)

 

Der Standort Garching der Technischen Universität München (TUM) ist ein Beispiel für zu wenig Arbeits- und Lernräume, denn außer der Mensa gibt es keine fakultätsübergreifenden Räume, die den Studierenden als Kommunikationsorte dienen könnten. Und die wenigen Lernräume, die sich auf dem Campus befinden, sind meistens immer belegt, vor allem in der Prüfungsphase. Ebenso sind mittlerweile am Stammgelände der TUM die räumlichen Ressourcen für solche Belange komplett ausgelastet.

StudiTUM – Häuser für Studierende

Aus der Feststellung, dass ein offensichtlicher Mangel an überfakultären Arbeits- und Lernräumen existiert, ist nun die Idee für die Lern- und Arbeitshäuser entstanden. Die TUM hat daher für Studierende auf jedem Campus ein eigenes Haus mit variabler Nutzung eingerichtet, um Plätze zum Studieren und zur Kommunikation zu schaffen. Auch studentische Gruppen wie TUfast und Chöre können in den Häusern kreativ und produktiv werden. Die „StudiTUM“-Häuser, wie sie genannt werden, schaffen Platz für fakultätsübergreifende Projekte, für spontanen Austausch und für kulturelle Aktivitäten.

Die StudiTUM-Gebäude werden zu zwei Dritteln aus Studienzuschüssen, sowie zu einem Drittel aus Haushaltsmitteln der TUM finanziert. In Weihenstephan stehen darüber hinaus Mittel aus dem Denkmalschutz zur Verfügung.

StudiTUM-Garching

Am Forschungszentrum in Garching wurde das größte und einzig neugebaute StudiTUM-Haus mit fast 1500 m² Fläche errichtet. Im Untergeschoss befindet sich ein Proberaum für Bands und im Erdgeschoss befinden sich ein Seminarraum, ein Foyer und eine Lounge. Für kleinere Gruppenarbeiten, sowie für ruhiges Lernen bietet das Obergeschoss zusätzlich Räume. Das Highlight ist die Dachterrasse, die zum Ausruhen und Entspannen einlädt. Die Eröffnung des StudiTUM-Garching ist voraussichtlich im Januar 2019.

StudiTUM in Garching (Foto: AstA TUM)

StudiTUM in Garching (Foto: AstA TUM)

 

StudiTUM am Stammgelände

Das StudiTUM am Stammgelände wurde bereits fertiggestellt und wird voraussichtliche ebenfalls im Januar 2019 eröffnet. Das Angebot an Aufenthalts- und Lernplätzen ist hier gemessen an der Studierendenzahl am geringsten, da platzbedingt kein größeres Gebäude errichtet werden konnte. So befinden sich nun auf fast 500m² ca. 100 neue Lernplätze und eine Lounge. Um zumindest die Lernplatzsituation in der Innenstadt in der Prüfungsphase weiter zu entlasten, wird bereits jetzt ein weiteres StudiTUM am Klinikum rechts der Isar geplant, das natürlich, wie alle StudiTUM, allen TUM-Studierenden offenstehen wird. Im Gespräch ist derzeit das Gebäude in der Trogerstraße 12. Die ersten Planungstreffen zu diesem Gebäude beginnen im September 2018.

StudiTUM am Stammgelände in der Gabelsbergerstraße (Foto: HR SL)

StudiTUM am Stammgelände in der Gabelsbergerstraße (Foto: HR SL)

 

StudiTUM in Weihenstephan

In Weihenstephan werden ca. 200 Lernplätze geschaffen. Hier dient eine alte Versuchsbrennerei als Basis für das StudiTUM-Haus. Der Keller beinhaltet einen Proberaum, eine Lounge mit Kicker und Billard sowie einen Raum zum Ausruhen. Das Besondere an der alten Versuchsbrennerei, ist das Foyer mit doppelter Deckenhöhe und historischem Steg. Hier findet sich Platz, für die eine oder andere kleinere Veranstaltung. Ein Storchenpaar hat allerdings zuletzt die Bauarbeiten etwas aufgehalten, unteranderem deshalb wird das StudiTUM-Weihenstephan voraussichtlich erst Mitte 2019 eröffnet.

Die alte Versuchsbrennerei in Weihenstephan (Foto: Lukas Barth)

Die alte Versuchsbrennerei in Weihenstephan (Foto: Lukas Barth)

 

Weitere Informationen zu den StudiTUM-Häuser stehen auf den Seiten der Asta und auf den Seiten der TUM zur Verfügung.

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