„Nachgefragt“ bei Tobias Borucker

Was war Ihr einprägsamstes Erlebnis bei einer Lehrveranstaltung? Was ist die größte Herausforderung? Und was möchten Sie Lehrenden oder Studierenden gerne mit auf den Weg geben? Bei „Nachgefragt“ haben Lehrende und Studierende die Möglichkeit auf fünf Fragen rund um die Lehre zu antworten. Diesmal mit dem Lehrenden Tobias Borucker.

Tobias_Borucker_Steckbrief

Was war Ihr einprägsamstes Erlebnis bei einer Lehrveranstaltung?

Als wir bei einem Lehramts-Skikurs in ein dichtes Nebelfeld gekommen sind und uns alle nur noch akustisch verständigen und finden konnten. Gottseidank ging alles gut.

Was macht für Sie gute Lehre aus?

Wenn neben dem Wissen auch Leidenschaft oder neue Perspektiven vermittelt werden können. Wenn die Neugier durch wissenschaftliche Fragestellungen geweckt sowie beantwortet werden kann. Dann kann es für den Dozierenden sowie für den Studierenden eine totale Erfüllung sein.

Was ist für Sie die größte Herausforderung in der Lehre?

Die vorherige Antwort jeden Tag auf´s Neue in die Tat umzusetzen. Das bedeutet nicht nur gute Vorbereitung, für die man sich Zeit freischaufeln muss. Sondern nicht aufzuhören, neu zu denken, nicht aufzuhören, sich selbst sowie Inhalte zu hinterfragen und somit am Zahn der Zeit sowie auf dem aktuellen wissenschaftlichem Stand zu bleiben.

In welche Richtung wird sich die Lehre in Zukunft entwickeln?

In eine gut wie es scheint. Schon jetzt greifen die Räder der verschiedenen Disziplinen gut ineinander und auch die organisatorischen Hürden dafür werden immer geringer. Gerade im Bereich Sport und Gesundheit kennen wir die Interdisziplinarität schon lange, da es ein enorm breites Forschungsfeld ist.

Was würden Sie Studentinnen und Studenten gerne mit auf den Weg geben?

Ich würde mich freuen, wenn Studierenden neben dem Erwerb der fachlich-methodischen Kompetenzen sich vermehrt ihrer sozial-kommunikativen sowie persönlichen Kompetenzen bewusst werden und mit viel Selbstbewusstsein, Kreativität und Verantwortung in eine der spannendsten Lebensphasen gehen. Dem Übergang vom Studien- ins Berufsleben.

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